Im Wunderland des Laserkrauts
Es ist ein warmer sonniger Sommertag in den Alpen. Zwischen Pongauer Almen blüht am Wegesrand das Laserkraut. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm. Die Dolden präsentieren sich dem Betrachter auf Augenhöhe. Es ist einiges los im Wunderland des Laserkrauts.
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Rothaarbock
Die Dolden des Laserkrauts haben einen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimetern. Samtig leuchtend krabbelt ein rotbrauner Käfer im Blütenmeer umher. Es ist wohl ein Rothaarbock.
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Rothaarbock
Der Rothaarbock hat einen schwarzen bis braunschwarzen Körper und rote Deckflügel, die rot behaart sind.
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Rothaarbock
Gleich taucht auch noch ein zweites Examplar des Rothaarbocks im Bild auf.
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Grüner Käfer
Rotbraun ist schon schick. Es geht aber noch besser. Hier ein Käfer in metallic-grün. Vermutlich ein Goldglänzender Rosenkäfer, der in verschiedensten Farbabstufungen vorkommt – von metallisch grün bis bronzefarben glänzend, mitunter auch in Richtung blau.
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Noch ein Getier
Es findet sich alles mögliche an Getier im Laserland. Hat jemand eine Idee, was das hier sein könnte?
Die Dolden das Laserkrauts sind sehr beliebt. Auch Fliegen und Bienen werden von den Blüten unwiderstehlich angezogen.
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Schwebfliege
Das ist keine Wespe, sondern eine Schwebfliege. Sie ist – wie die Wespe – deutlich gelb-schwarz gestreift. Es fehlt ihr aber die „Wespentaille“. Ein leichtes Unterscheidungsmerkmal: Die Schwebfliege hat nur ein Flügelpaar, die Wespe dagegen zwei. Und dann hat die Schwebfliege auch noch die für Fliegen typischen großen runden Augen.
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Biene
Die Biene auf dieser Dolde hat zwar auch Streifen, diese sind wegen der Härchen auf dem Körper aber eher bräunlich und wenig ausgeprägt. Die Biene ist zudem etwas voluminös. Von „Wespentaille“ kann keine Rede sein.
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Gemeine Waldschwebfliege
Das ist ebenfalls eine Schwebfliege. Es könnte sich um eine Gemeine Waldschwebfliege handeln. Schwebfliegen fliegen mit hoher Flügelschlagfrequenz. Sie können damit längere Zeit an Ort und Stelle „schweben“.
Etwas flatterhaft benehmen sich die hübschesten Exemplare an Fluggetier des Laser-Wunderlandes – die Schmetterlinge. So richtig ruhig halten wollen sie nicht. Die Kamera ist hoch suspekt und eines kritischen Blickes würdig. Vom unter Beobachtung stehenden Doldenflugplatz wird schnellstmöglich abgehoben und weggeflattert.
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Kaisermantel 1
Ein Kaisermantel aus der Familie der Edelfalter saugt an den doppeldoldigen Blütenständen des Laserkrautes.
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Kaisermantel 2
Der Kaisermantel mit geschlossenen Flügeln und Blick in die Kamera.
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Zitronenfalter
Ein Zitronenfalter-Weibchen mit blass grünlich-weiß gefärbten Flügeln. Seine vier Flügel sind zugespitzt.
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Kleiner Eisvogel
Ein Kleiner Eisvogel mit schwarzbraun gefärbten Flügeln mit sogenannter „Binde“.
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Kleiner Eisvogel mit Rothaarbock
Kleiner Eisvogel mit Rothaarbock.
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Kleiner Eisvogel mit Langbauchschwebfliege
Eine Gewöhnliche Langbauchschwebfliege gesellt sich dazu. Die Langbauchschwebfliege ist schwarz mit gelben Streifen und hat einen sehr schlanken Körperbau.
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Kleiner Eisvogel mit vielen anderen
Es ist einiges los im Wunderland des Laserkrauts.
Text: Martin Meggle-Freund
Fotos: Martin und Margarete Meggle-Freund
Die Fotos wurden aus der Hand mit einem Makroobjektiv der Brennweite 105 mm und einem Abbildungsverhältnis von 1:1 an einer Vollformat-Spiegelreflexkamera aufgenommen. Durch eine maximal geschlossene Blende wird der nötige Grad an Tiefenschärfe erreicht. Das wegen der stark geschlossenen Blende fehlende Licht wird durch eine sehr hohe ISO-Zahl kompensiert. Die Verschlusszeiten sind aufgrund der hohen ISO-Zahl noch so kurz, dass trotz der Bewegung der Dolden im Wind und trotz der Unruhe der zu fotografierenden Objekte, Bewegungsunschärfe weitgehend vermieden werden kann.
