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  • Ruineneidechse im Bussento-Tal

    Ruineneidechse im Bussento-Tal

    Ruineneidechse im Bussento-Tal

    Glücklicherweise gibt es im Bussento-Tal der italienischen Region Kampanien sehr viele Ruineneidechsen. Eine hält überraschend still, so dass eine  Nahaufnahme möglich wird. Die Ruineneidechsen sind ziemlich groß (Gesamtlänge von bis zu 25 Zentimeter). Charakteristisch ist der Längsstreifen in der Mitte des Rückens. Die Flanken sind in verschiedenen braunen, gelblichen und grünen Tönen gescheckt.

    • Ruineneidechse Podarcis siculus mertensi, Bussento-Tal

    • Ruineneidechse Podarcis siculus mertensi, Bussento-Tal

    • Ruineneidechse Podarcis siculus mertensi

    • Ruineneidechse Podarcis siculus mertensi

    Fotos: Martin Meggle-Freund, April 2022

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  • Jupiter

    Jupiter

    Jupiter mit seinen Monden Ganymed (links), Europa (rechts von Jupiter) und Kallysto (rechts außen). Die Monde entstanden aus einer Akkretionsscheibe und umrunden den Planeten deswegen ungefähr in seiner Rotationsebene. Jupiters Atmosphäre zeigt ein Wolkenmuster aus abwechselnd hellen und dunklen Bändern. Die hellen Bänder werden Zonen genannt und sind Hochdruckgebiete, die dunklen Bänder werden Gürtel genannt und sind Tiefdruckgebiete. Sie entstehen durch die schnelle Rotation des Planeten aufgrund der Corioliskraft, ähnlich der sogenannten „Westwindzone“ der Erde. Jupiter ist nach dem Mond das hellste Objekt am Nachthimmel. 

    Foto: Martin Meggle-Freund, Oktober 2021

    Das Bild des Planeten wurde mit einem Maksutov-Newton-Teleskop der Brennweite 731 mm und einer Astrokamera aufgenommen. Die Brennweite des Teleskops wurde mit einer Barlowlinse vervierfacht. Aus 200 einzelnen Aufnahmen der Belichtungsdauer 90 ms wurden die besten fünf ausgewählt und integriert. Diese Technik wird als „Lucky Imaging“ bezeichnet. Es werden aus einem Film des aufgrund atmosphärischer Störungen wabernden Jupiters jene sozusagen glückliche Momente herausgesucht, in denen die Atmosphäre möglichst ruhig ist. Die  Monde wurden mit einer getrennten Aufnahme mit einer Belichtungszeit von drei Sekunden gewonnen.

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  • Die Andromedagalaxie

    Die Andromedagalaxie

    Die Andromedagalaxie

    Im Sternbild Andromeda – unweit der als „W des Himmels“ bekannten Konstellation Kassiopeia am Rand des dicht mit Sternen besetzten Gebiets der Milchstraße und in der Nähe des galaktischen Doppelsternhaufen h/χ Persei – findet sich unsere Nachbargalaxie, der  sogenannte Andromedanebel.

    Die im Messier-Katalog unter der Bezeichnung M31 geführte Andromedagalaxie – die zur selben lokalen Galaxiengruppe gehört, wie unsere Milchstraße – befindet sich in einer Entfernung von ca. 2,5 Millionen Lichtjahren. Das entspricht etwa dem 25-fachen Durchmesser der Milchstraße. Das helle Zentrum der Galaxie ist in klaren Nächten mit bloßem Auge als schwacher Nebel zu beobachten. Am Nachthimmel nimmt die Andromedagalaxie eine Winkelausdehnung von 3.2 Grad ein, was ungefähr dem Sechsfachen des Monddurchmessers entspricht. Wäre unser Auge lichtempfindlicher, würden wir die Andromedagalaxie mit ihren Spiralarmen als riesiges Objekt am Firmament ausmachen. 

    • Andromeda-Galaxie

      Die Andromeda-Galaxie, M31, mit ihren Nachbarn M32 und M110. Im Randbereich der Galaxie (im Bild links oben) ist das Sternentstehungsgebiet NGC 205 zu erkennen.

    • Andromeda wide field

      Wide-Field: Kassiopeia, Andromedagalaxie und Doppelsternhaufen h/χ Persei

    Fotos: Martin Meggle-Freund, September 2021

    Die Aufnahme der Andromedagalaxie enstand mit einem Maksutov-Newton-Teleskop der Öffnung 152mm und Brennweite 731 mm. Mehrere Einzelaufnahmen mit einer Belichtungszeit von jeweils 120 Sekunden wurden zu einem Gesamtbild überlagert. Als Kamera kam eine dedizierte Astro-Kamera mit APS-C Sensor und Backside-Illumination-Technologie zum Einsatz.

    Die Wide-Field-Aufnahme entstand mit einem lichtstarken Objektiv der Brennweite 35 mm bei Blende 2.0 an einer nachgeführten digitialen Spiegelreflexkamera. 

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  • Bodes Galaxie und Zigarrengalaxie

    Bodes Galaxie und Zigarrengalaxie

    Bodes Galaxie und Zigarrengalaxie

    Der gemeinsame Anblick des Galaxienpaares im Gesichtsfeld des Teleskops gehört zu den größten Attraktionen, die der nördliche Sternenhimmel zu bieten hat.

    Die Bodes Galaxie – im Messier-Katalog mit der Bezeichnung M81 geführt – und die Zigarrengalaxie, M82, bilden ein Galaxienpaar im Sternbild Großer Bär. Die beiden Galaxien gehören zu einer Galaxiengruppe, die unserer lokalen Galaxiengruppe benachbart ist. Mit einer Entfernung von ca. 12 Millionen Lichtjahren ist das Galaxienpaar etwa fünf Mal so weit entfernt wie unser direkter Nachbar, die Andromedagalaxie.

    Bodes Galaxie – die mit 82.000 Lichtjahren Durchmesser etwas kleiner als die Milchstraße und ungefähr halb so groß wie die Andromegalaxie ist – hat am Nachthimmel in etwa die scheinbare Größe des Mondes. Die Galaxie wäre damit ein prominentes Objekt am nördlichen Firmament – wäre nicht ihre scheinbare Helligkeit der 7. Größenklasse, die wenigstens ein Fernglas erfordert, um sie als schwachen Nebel ausmachen zu können. Die Spiralarme der Bodes-Galaxie werden erst in einem größeren Teleskop oder in der Astrofotografie sichtbar.

    • Bodes Galaxie

      Bodes Galaxie (M81) und Zigarrengalaxie (M82)
    • Zigarrengalaxie

      Zigarrengalaxie (M82)

    Fotos: Martin Meggle-Freund, September 2021

    Die Aufnahmen der Bodes Galaxie und der Zigarrengalaxie enstanden mit einem Maksutov-Newton-Teleskop der Öffnung 152mm und Brennweite 731 mm. Mehrere Einzelaufnahmen mit einer Belichtungszeit von jeweils 120 Sekunden wurden zu einem Gesamtbild überlagert. Bei der Aufnahme der Zigarrengalaxie wurde die Brennweite mit einer Powermate 2x verdoppelt. Als Kamera kam eine dedizierte Astro-Kamera mit APS-C Sensor und Backside-Illumination-Technologie zum Einsatz.

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  • Im Wunderland des Laserkrauts

    Im Wunderland des Laserkrauts

    Im Wunderland des Laserkrauts

    Es ist ein warmer sonniger Sommertag in den Alpen. Zwischen Pongauer Almen blüht am Wegesrand das Laserkraut. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm. Die Dolden präsentieren sich dem Betrachter auf Augenhöhe. Es ist einiges los im Wunderland des Laserkrauts.

    • Rothaarbock

      Die Dolden des Laserkrauts haben einen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimetern. Samtig leuchtend krabbelt ein rotbrauner Käfer im Blütenmeer umher. Es ist wohl ein Rothaarbock.

    • Rothaarbock

      Der Rothaarbock hat einen schwarzen bis braunschwarzen Körper und rote Deckflügel, die rot behaart sind.

    • Rothaarbock

      Gleich taucht auch noch ein zweites Examplar des Rothaarbocks im Bild auf. 

    • Grüner Käfer

      Rotbraun ist schon schick. Es geht aber noch besser. Hier ein Käfer in metallic-grün. Vermutlich ein Goldglänzender Rosenkäfer, der in verschiedensten Farbabstufungen vorkommt – von metallisch grün bis bronzefarben glänzend, mitunter auch in Richtung blau.

    • Noch ein Getier

      Es findet sich alles mögliche an Getier im Laserland. Hat jemand eine Idee, was das hier sein könnte?

    Die Dolden das Laserkrauts sind sehr beliebt. Auch Fliegen und Bienen werden von den Blüten unwiderstehlich angezogen.

    • Schwebfliege

      Das ist keine Wespe, sondern eine Schwebfliege. Sie ist – wie die Wespe – deutlich gelb-schwarz gestreift. Es fehlt ihr aber die  „Wespentaille“. Ein leichtes Unterscheidungsmerkmal: Die Schwebfliege hat nur ein Flügelpaar, die Wespe dagegen zwei. Und dann hat die Schwebfliege auch noch die für Fliegen typischen großen runden Augen.

    • Biene

      Die Biene auf dieser Dolde hat zwar auch Streifen, diese sind wegen der Härchen auf dem Körper aber eher bräunlich und wenig ausgeprägt. Die Biene ist zudem etwas voluminös. Von „Wespentaille“ kann keine Rede sein.

    • Gemeine Waldschwebfliege

      Das ist ebenfalls eine Schwebfliege. Es könnte sich um eine Gemeine Waldschwebfliege handeln. Schwebfliegen fliegen mit hoher Flügelschlagfrequenz. Sie können damit längere Zeit an Ort und Stelle „schweben“.

    Etwas flatterhaft benehmen sich die hübschesten Exemplare an Fluggetier des Laser-Wunderlandes – die Schmetterlinge. So richtig ruhig halten wollen sie nicht. Die Kamera ist hoch suspekt und eines kritischen Blickes würdig. Vom unter Beobachtung stehenden Doldenflugplatz wird schnellstmöglich abgehoben und weggeflattert.

    • Kaisermantel 1

      Ein Kaisermantel aus der Familie der Edelfalter saugt an den doppeldoldigen Blütenständen des Laserkrautes.

    • Kaisermantel 2

      Der Kaisermantel mit geschlossenen Flügeln und Blick in die Kamera.

    • Zitronenfalter

      Ein Zitronenfalter-Weibchen mit blass grünlich-weiß gefärbten Flügeln. Seine vier Flügel sind zugespitzt. 

    • Kleiner Eisvogel

      Ein Kleiner Eisvogel mit schwarzbraun gefärbten  Flügeln mit sogenannter „Binde“. 

    • Kleiner Eisvogel mit Rothaarbock

      Kleiner Eisvogel mit Rothaarbock.

    • Kleiner Eisvogel mit Langbauchschwebfliege

      Eine Gewöhnliche Langbauchschwebfliege gesellt sich dazu. Die Langbauchschwebfliege ist schwarz mit gelben Streifen und hat einen sehr schlanken Körperbau.

    • Kleiner Eisvogel mit vielen anderen

       Es ist einiges los im Wunderland des Laserkrauts.

    Text: Martin Meggle-Freund
    Fotos: Martin und Margarete Meggle-Freund

    Die Fotos wurden aus der Hand mit einem Makroobjektiv der Brennweite 105 mm und einem Abbildungsverhältnis von 1:1 an einer Vollformat-Spiegelreflexkamera aufgenommen. Durch eine maximal geschlossene Blende wird der nötige Grad an Tiefenschärfe erreicht. Das wegen der stark geschlossenen Blende fehlende Licht wird durch eine sehr hohe ISO-Zahl kompensiert. Die Verschlusszeiten sind aufgrund der hohen ISO-Zahl noch so kurz, dass trotz der Bewegung der Dolden im Wind und trotz der Unruhe der zu fotografierenden Objekte, Bewegungsunschärfe weitgehend vermieden werden kann.

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  • Eine Blauflügel-Prachtlibelle am Böndlsee

    Eine Blauflügel-Prachtlibelle am Böndlsee

    Eine Blauflügel-Prachtlibelle am Böndlsee

    Der Böndlsee bietet neben einem erfrischenden Bad im kühlen Bergwasser ein interessantes Fotoobjekt: Eine Blauflügel-Prachtlibelle hält sich ausreichend still, so dass sie mit langer Brennweite auf den Sensor gebannt werden kann.

    • Blauflügel-Prachtlibelle

    • Blauflügel-Prachtlibelle

    • Blauflügel-Prachtlibelle

    Fotos: Margarete Meggle-Freund, August 2021

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  • Der Herkuleshaufen

    Der Herkuleshaufen

    Der Herkuleshaufen

    Der Herkuleshaufen ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules. Im Messier-Katalog trägt er die Bezeichnung M13. Der Herkuleshaufen ist der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und umfasst mehrere hunderttausend einzelne Sterne, die gravitativ aneinander gebunden sind. Im Inneren des Sternhaufens liegen sie sehr dicht zusammengepackt. Nach außen hin nimmt die Sternendichte ab.

    Kugelsternhaufen enstanden in der Frühzeit des Universums. Während der Verschmelzung von Zwerggalaxien wird Gas stark in seiner Dichte komprimiert und das System kommt in eine Phase extremer Sternentstehung1.

    In unserer Galaxie, der „Milchstraße“, sind etwa 150 Kugelsternhaufen bekannt. Durch Annahme einer Gleichverteilung der Kugelsternhaufen im Halo konnte Shapley 1918 erstmals  die Ausdehnung der Galaxie und die Lage des Zentrums der Galaxie bestimmen.

    1Nathalia Lahen, et al: „The Formation of Low-metallicity Globular Clusters in Dwarf Galaxy Merger“, The Astrophysical Journal Letters, Volume 879, Issue 2, article id. L18, 6 pp. (2019).

    • Aufnahme 1

      44 x 60 Sekunden

    • Aufnahme 2

      10 x 120 Sekunden

    Fotos: Martin Meggle-Freund, August 2021

    Die Aufnahme enstand mit einem Maksutov-Newton-Teleskop der Öffnung 152mm und Brennweite 731 mm. Die Brennweite des Teleskops wurde mit einer Barlowlinse verdoppelt. Mehrere Einzelaufnahmen mit einer Belichtungszeit von jeweils 60 bzw. 120 Sekunden wurden zu einem Gesamtbild überlagert. Als Kamera kam eine dedizierte Astro-Kamera mit APS-C Sensor und Backside-Illumination-Technologie zum Einsatz.

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  • Der Mond

    Der Mond

    Der Mond

    Die Ansicht des Mondes ist geprägt durch seine Krater. Da der Mond keine  Plattentektonik aufweist – er wird als geologisch tot bezeichnet – haben sich die Krater seit Milliarden Jahren im wesentlichen unverändert erhalten. Die größten der Einschlagkrater entstanden in der Frühzeit des Mondes vor etwa 3 bis 4,5 Milliarden Jahren durch Asteroideneinschläge. Heute ist der Mond im wesentlichen erstarrt. In der Frühzeit des Sonnensystems wies der Mond jedoch nur eine dünne Kruste auf. Diese frühe Mondkruste wurde bei größeren Asteroideneinschlägen durchschlagen, so dass aus dem damals noch nicht erstarrten Mantel Lava auf die Mondoberfläche fließen konnte. Es bildeten sich die Mare, die erst einige hundert Millionen Jahre später vollständig erkalteten.

    In den größeren Kratern des Mondes lassen sich sogenannte „Zentralberge“ erkennen. Diese Zentralberge wurden in der jeweiligen Kratermitte durch das Rückfedern des Kraterbodens nach dem Aufprall des Asteroiden aufgeworfen.
    Die Struktur der Mondoberfläche lässt sich besonders gut nahe der Schattengrenze („Terminator“) erkennen. 
    • Aufnahme 1

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, Powermate 2x, ISO 1600, 1/100 sec, Kamera: Nikon D7000

    • Aufnahme 2

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, Powermate 2x, ISO 1250, 1/125 sec, Kamera: Nikon D7000

    • Aufnahme 3

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, ISO 800, 1/125 sec, Kamera: Nikon D7000

    • Aufnahme 4

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, Powermate 2x, ISO 800, 1/125 sec, Kamera: Nikon D7000

    • Aufnahme 5

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, Powermate 4x, ISO 3200, 1/80 sec, Kamera: Nikon D7000

    • Aufnahme 6

      Objektiv: Orion ED 80, Brennweite: 600 mm, Powermate 4x, ISO 3200, 1/80 sec, Kamera: Nikon D7000

    Fotos: Martin Meggle-Freund, Juni 2021

    Die Bilder wurden mit einem apochromatischen Refraktor 80/600 ED und einer Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor aufgenommen. Die Brennweite des Refraktors wurde mit Barlowlinsen verdoppelt bzw. vervierfacht. 

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  • Waldmeisterbowle

    Waldmeisterbowle

    Waldmeisterbowle

    Die Anregung zu meinem Bowleexperiment lieferte ein gläserner Bowletopf. Zuerst wollte ich ihn nur als Blumenvase verwenden. Aber die Bowle stieß auf so positive Resonanz, dass er nun öfters zum Einsatz kommt. Den Glastopf hatte die Mutter der Schenkerin aus einem städtischen Handwerkerhaushalt im Jahr 1919 zur Hochzeit bekommen. Typisch für die Zeit ist die Wahl des edlen Bleikristalls, dabei aber der Verzicht auf üppiges Ornament. Nur ein schlichter paralleler Schliff markiert den Rand des zylindrischen Gefäßes. Die Tischdecke mit dem eingewebten antikisierenden, geometrischen Mäandermuster und die später rot gestrichenen Küchenstühle mit den senkrechten Leisten im Rücken stammen aus der gleichen Zeit. Von den ebenfalls zylindrischen Trinkbechern haben sich nur wenige erhalten. Sie wurden in den Sechzigerjahren um rundbauchige Trinkbecher und Cocktailspießchen aus Kunststoff zum Aufspießen der Bowlefrüchte ergänzt. Die Schöpfkelle aus Plexiglas kam in den Siebzigerjahren dazu.

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    Waldmeister-Erdbeer-Bowle in einem Glastopf von 1919

    Foto und Text: Margarete Meggle-Freund

    Das Foto ist Teil des Beitrages „Waldmeisterbowle
    Soloauftritt für ein seltenes Gewürzkraut“ meiner  Kulinarikserie für das Fränkische  Freilandmuseum Bad Windsheim.

    In der Kulinarikserie des Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim finden sich alte und erneuerte Rezepte mit Zutaten aus Franken, einfach und alltäglich, oder auch einmal aufwendigere, kreative Rezepte mit kulturhistorischem Hintergrund.

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  • Eierbier

    Eierbier

    Eierbier

    Oma Käthe Lenharts Rezept für das Eierbier ist wunderbar schlicht und damit alltagstauglich: Bier und Milch auf kleiner Stufe erwärmen. Dann von der Platte nehmen und vorsichtig das Ei unterrühren und viel Zucker und Zimt zugeben. Damit es noch besser gegen Erkältungen hilft, ersetze ich den Zucker durch Honig und würze mit Ingwersaft. Das Aufschlagen von Sahne und Ei mit dem elektrischen Handmixer ergibt einen stabilen, dekorativen Schaum.

    Für das Foto hat mir eine Nachbarin einen kleinen Glaskrug geliehen. Sie bekam ihn Ende der Siebzigerjahre als rustikales Geschenk vom Gasthof Gockel, in dem sie geheiratet hatte. Das Glas war so schlicht, dass der gute Krug für den Gebrauch zum Trinken geeignet war, und doch so edel glänzend, dass er auch für die Vitrine zur Dekoration dienen konnte und so den Hochzeitsgasthof über die Jahre in Erinnerung hielt. In Franken heißt ein solcher Krug von einem halben Liter Volumen „Seidel“. Ein „Seidla“ ist im fränkischen Raum die gängige Einheit des Bierausschanks. Und die Katze der Wirtsleute der Wirtschaft am Kommunbrauhaus im Fränkischen Freilandmuseum wird auch „Seidla“ gerufen.

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    Eierbier und dessen Zutaten

    Foto und Text: Margarete Meggle-Freund

    Das Foto ist Teil des Beitrages „Eierbier
    Fastenspeise, Flip und Festtagstrank“ meiner  Kulinarikserie für das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim.

    In der Kulinarikserie des Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim finden sich alte und erneuerte Rezepte mit Zutaten aus Franken, einfach und alltäglich, oder auch einmal aufwendigere, kreative Rezepte mit kulturhistorischem Hintergrund.

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  • Die Plejaden

    Die Plejaden

    Die Plejaden

    Da sie mit bloßem Auge sichtbar sind, handelt es sich bei den Sternen der Plejaden um den bekanntesten offenen Sternhaufen. Im Messier-Katalog haben die Plejaden die Bezeichnung M45. Die Sterne der Plejaden sind einer gemeinsamen Sternentstehungsregion zugehörig.

    Die Farbe der Plejaden ist blauweiß. Man geht von einem Alter von etwas mehr als 100 Millionen Jahren aus, was für kosmologische Maßstäbe sehr jung ist.

    Die hellsten Sterne des offenen Sternhaufens sind nach den Töchtern des Titanen Atlas und der Okeanide Pleione und deren Eltern benannt.

    Offene Sternhaufen sind von den sogenannten Kugelsternhaufen abzugrenzen, die wesentlich älter sind und in denen die Sterne wesentlich dichter gepackt sind, als in offenen Sternhaufen.

    Plejaden

    Die blauweißen Sterne der Plejaden

    Foto: Martin Meggle-Freund, April 2021

    Das Bild wurde mit einer digitalen Vollformat-Spiegelreflexkamera bei 200 mm Brennweite und Blende 2.8 aufgenommen. Die Belichtungszeit betrug 240 Sekunden. Die Kamera wurde mit einem Starguider nachgeführt. Mit digitalen Filtern wurden die Farben verstärkt und Star-Spikes nachträglich hinzugefügt. Der Fokus war nicht ausreichend scharf eingestellt, so dass die Sterne bei Vergrößerung wie kleine Scheiben wirken. 

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  • Herbstfarben

    Herbstfarben

    Herbstfarben

    Der Eibsee liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen unterhalb der Zugspitze im Wettersteingebirge. Er wird wegen seines klaren, grün getönten Wassers als einer der schönsten Seen der bayerischen Alpen angesehen. Seine Inseln enstanden bei einem riesigen Felssturz vor ca. 3750 Jahren1. Am 30. Oktober 2020 präsentiert sich der Eibsee in herbstlicher Farbenpracht.

    1Pressemitteilung Nr. 30 des Bayerischen Landesamts für Umwelt / Montag, 25. Juni 2018: Geologie: Seltener Bergsturz an der Zugspitze vor 3.750 Jahren – wichtigste Handelsroute der Bronzezeit beinahe verschüttet

    • Eibsee 1

      Eibsee 1

    • Eibsee 2

      Eibsee 2

    • Eibsee 3

      Eibsee 3

    • Eibsee 4

      Eibsee 4

    • Eibsee 5

      Eibsee 5

    Fotos: Martin Meggle-Freund, Oktober 2020

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  • Ochs und Esel

    Ochs und Esel

    Ochs und Esel

    Dieses Fresko von Ochs und Esel vor der Krippe findet sich im Kreuzgang des Domes von Brixen. Ochs und Esel sind seit frühchristlicher Zeit fester Bestandteil der bildlichen Darstellungen der Weihnachtsgeschichte. Dieses liebenswert anmutende Paar ist sich sehr freundlich zugewandt.

    Foto: Martin Meggle-Freund, September 2017

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  • Apfelplantage mit Hagelschutznetzen

    Apfelplantage mit Hagelschutznetzen

    Eine Apfelplantage in Südtirol mit Hagelschutznetz als passiver Methode der Hagelabwehr. Die Hagelschutznetze bieten auch einen Schutz vor Sonnenbrandschäden an den Früchten.

    • Apfelplantage 1

      Apfelplantage 1

    • Apfelplantage 2

      Apfelplantage 2

    • Apfelplantage 3

      Apfelplantage 3

    Fotos: Martin Meggle-Freund, September 2017

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  • Weihnachtsbeleuchtung in Wien

    Weihnachtsbeleuchtung in Wien

    Weihnachtsbeleuchtung in Wien.

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-024-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-037-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-044-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-071-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-079-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-083-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-027-2

    • 2015-12-18 Wien Weihnachtslichter-042-2

    • Weihnachtsbaum

    Fotos: Margarete Meggle-Freund, Dezember 2016

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  • Abgestelltes Fahrrad

    Abgestelltes Fahrrad

    Abgestelltes Fahrrad

    Abgestelltes Fahrrad

    Foto: Margarete Meggle-Freund, Juni 2016

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  • Eiskristalle

    Eiskristalle

    Eiskristalle

    Die Temperatur ist über Nacht weit unter den Gefrierpunkt gefallen. Es haben sich großflächig Eiskristalle gebildet. Die größten Eiskristalle, die wir je gesehen habe. Die Eiskristalle weisen filigrane Strukturen auf, die an Federn oder Farn erinnern. Die Kristalle sind am Boden und auf Ästen gewachsen.

    Eiskristalle entstehen, wenn Wassertröpfchen gefrieren. Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen Form und Größe der Eiskristalle. Große Eiskristalle entstehen bei hoher Luftfeuchtigkeit und geeigneten Temperaturen.

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    Fotos: Martin Meggle-Freund, Dezember 2013

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  • Tokio

    Tokio

    Tokio

    Das ist Shinagawa Station in Tokio. Ich habe dieses Bild 2013 aufgenommen, als ich zum ersten Mal in Tokio war. Es war ein leicht bewölkter Tag. Perfekte Bedingungen. Die Wolken wirken wie ein gigantischer Diffusor. Ich fotografiere durch das Fenster der Bar des Shinagawa Prince Hotels im 39. Stock.

    Ich mag die kleinen Details, die man auf dem Bild sehen kann: Die Züge, wie sie auf den Fluchtlinien angeordnet sind. Die perfekt waagrecht verlaufenden Versorgungsleitungen. Das kleine gelbe Baufahrzeug auf der rechten Seite. Die Gebäude im Hintergrund verschmelzen mit dem Himmel, während sie immer nebliger werden.

    • Shinagawa Station

      Shinagawa Station

    • Megastadt Tokio 1

      Megastadt Tokio 1

    • Megastadt Tokio 2

      Megastadt Tokio 2

    • Schwarz-Weiße Hochhausfassaden 1

      Schwarz-Weiße Hochhausfassaden 1

      Schwarz-Weiße Hochhausfassaden 1

    • Schwarz-Weiße Hochhausfassaden 2

      Schwarz-Weiße Hochhausfassaden 2

    Fotos: Martin Meggle-Freund, Mai 2013

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